28.11.2011

PM: Straße vor Gorleben seit 22 Stunden besetzt

Polizeieinsatz für frühen Nachmittag erwartet / Stärke des Protests zeigt: Thema Atomenergie ist noch nicht erledigt

Seit 22 Stunden ist die Straße vor dem westlichen Ortseingang von Gorleben von 1.000 Atomkraftgegner/innen besetzt. Die Polizei hatte bereits am gestrigen Sonntag die Sitzblockierer dreimal aufgefordert, die Straße zu verlassen. Es ist zu erwarten, dass die Polizei die Blockade zu räumen versucht, bevor die Castor-Behälter vollständig auf Lkw verladen sind.

Trotzdem stellt sich in der Blockade Alltag ein. Es gibt Essen, die Leute halten sich mit Spielen warm. Die Aktiven haben sich in Bezugsgruppen organisiert, sie haben die Nacht auf Strohsäcken und an Feuertonnen, unter Plastikplanen und in ihren Schlafsäcken verbracht. Auf einen Polizeieinsatz bereiten sie sich mit Trainings in gewaltfreiem Handeln vor.

Wir laden Journalistinnen und Journalisten herzlich ein, aus der Blockade zu berichten, mit Teilnehmer/innen zu sprechen, die Stimmung einzufangen. Die Sitzblockade ist problemlos erreichbar.

Luise Neumann-Cosel, Pressesprecherin von X-tausendmal quer, erklärte: "Wir protestieren mit unserer gewaltfreien Sitzblockade entschieden gegen die Atomkraft und gegen die Fortsetzung der Gorleben-Erkundung. Die Stärke des Protests hat gezeigt, dass das Thema Atomenergie noch lange nicht durch ist. Wir vertrauen nicht darauf, dass die noch laufenden Atomkraftwerke tatsächlich abgeschaltet werden. Jeder Tag AKW-Betrieb ist einer zu viel - auch, weil immer weiter Atommüll produziert wird, für den es kein Endlager gibt. In Gorleben darf dieser Strahlenmüll nicht landen. Unsere Blockade ist bunt und kreativ, aber auch ernst, denn wir sitzen hier aus Sorge um unsere Zukunft und die unserer Nachkommen."

Ruben Neugebauer / Chris Grodotzki - visual-rebellion.com

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