28.11.2011

PM: Polizei räumte gewaltsam, Blockierer blieben gewaltfrei

Maß der Dinge offenbar schneller Transport / Fünf Verletzte müssen ins Krankenhaus

Zur gewaltsamen Räumung der gewaltfreien Sitzblockade vor Gorleben erklärt
X-tausendmal quer:

"Die Polizei hat versucht, mit Gewalt unseren Willen zu brechen, sich dem Castor gewaltfrei in den Weg zu setzen. Anders als Polizeichef Friedrich Niehörster ankündigte, stand für die Polizei nicht die Gesundheit der Menschen im Vordergrund, sondern ein schnelles Freiräumen. Die 1.800 Blockierer blieben jederzeit besonnen und gewaltfrei.

Nach 26,5 Stunden begann die Polizei um 16 Uhr mit der Räumung. Von der Gorleben-Seite aus räumte die niedersächsische Polizei von Anfang an überzogen und völlig unverhältnismäßig. Nur wenige Blockierer wurden getragen, den meisten wurden Schmerzen zugefügt, damit sie selbst von der Straße gehen: Griffe in die Augen, Verdrehen von Handgelenk, Nase, Arm oder Fingern. Bundespolizisten warfen Aktivisten über einen 1,20 Meter hohen Zaun. Mehrere Verletzte wurden den Sanitätern übergeben mit Verdacht auf Rippen-, Arm- und Nasenbrüche. Es wurden mindestens 60 Quetschungen und Prellungen gezählt.

(Stand 17:30 Uhr: Notarzt weist fünf Personen ins Krankenhaus ein. Polizei
lässt Krankenwagen nicht durch.)

Offenbar hatte die Polizei Anweisung, möglichst schnell die Straße freizubekommen, ohne Rücksicht auf die körperliche Unversehrtheit der Aktivisten. Wir haben uns dem Castor-Transport in den Weg gesetzt, um zu verhindern, dass unrechtmäßig Atommüll eingelagert wird. Der Streit um die Atomenergie ist nicht polizeilich zu lösen. Der Konflikt braucht eine politische Lösung, die nur ein echter Ausstieg aus der Atomenergie sein kann. Der starke Widerstand in diesen Tagen hat bewiesen, dass der Konflikt nicht gelöst ist. Wir fordern, alle Atomkraftwerke abzuschalten und das marode Atommüll-Lager Gorleben endlich aufzugeben.

An der Sitzblockade nahmen mehr als 1.800 Menschen teil. Sie hatte Sonntag gegen 13.30 Uhr begonnen. Alle waren dem gewaltfreien Aktionskonsens von X-tausendmal quer verpflichtet und haben sich entsprechend verhalten."

Niehörster sagte heute auf der Pressekonferenz laut Medienberichten:
Bei der Auflösung der Blockaden stehe immer die Gesundheit der Menschen im Vordergrund. Die Sicherheit und nicht die Zeit sei der entscheidende Faktor des Einsatzs, auch wenn die Kosten bei einer Verlängerung des Einsatzes stetig steigen.
Quelle: www.n24.de/news/newsitem_7453447.html

Der Aktionskonsens: https://www.x-tausendmalquer.de/index.php?id=117

Ruben Neugebauer / Chris Grodotzki - visual-rebellion.com

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